naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.  

„Fairer Handel unterstützt sehr viele Menschen“

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"Unsere Schule beteiligt sich an der Kampagne Fairtrade-Schools des gemeinnützigen Vereins TransFair und strebt den Status einer Fairtrade-School an." So lautete der erste Satz auf dem Fairtrade-Kompass, den Schulleiter Bernd-Michael Lipke vor etwas mehr als einem Jahr unterzeichnete, nun ist es so weit: Carina Bischke vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. überreicht der Schülerin Verena Fischer stellvertretend die Urkunde, die dem Gymnasium Vilshofen den lang ersehnten Status verleiht. Damit hat sich die Arbeit des P-Seminars Geographie unter der Leitung von OStRin Maria Poschner-Kuhn gelohnt, die Fairtrade-Stadt Vilshofen besitzt nun eine zweite Fairtrade-Schule.

Im Lehrplan Geographie der 12. Klasse geht es unter anderem um das Thema "Globalisierung"/ "Leben in einer Welt", ein idealer Anknüpfungspunkt für das P-Seminar. Darüber hinaus geht es der Lehrkraft aber auch um die Vermittlung einer Idee: "Das Bewusstsein für die Notwendigkeit des gerechten Handels bei den Jugendlichen zu verankern und sie mit den vielfältigen Möglichkeiten, daran teilzuhaben, vertraut zu machen, ist mir auch ein persönliches Anliegen", so Poschner-Kuhn. Um den Gedanken in der Schule nachhaltig am Leben zu halten, gestalteten die 15 Schülerinnen und Schüler vielfältige Aktivitäten: So gab es bei der Valentinsaktion der SMV heuer fair gehandelte Rosen, im Sommer wurde der erste Fairtrade-Fußball an die Schule überreicht, das Lehrerkollegium wurde mit Fairtrade-Kaffee versorgt, ebenso die Eltern bei den Elternsprechtagen, und jeden Dienstag besitzt die Schulgemeinschaft die Möglichkeit, Produkte des gerechten Handels zu erwerben. Auch wurden Klassen der Unter- und Mittelstufe über das Thema unterrichtet, eine weitere Voraussetzung, um den Fairtrade-Status zu bekommen.

Ein Highlight waren die Fairtrade-Aktionen auf dem diesjährigen Schulfest: Die Schülerinnen und Schüler sammelten Kleider für die Aktion Hoffnung in Passau und die Gäste konnten sich mit Schokofrüchten, Bananenshakes, regionalen und fairen Säften, Salaten mit Produkten aus dem Weltladen sowie Tees mit Fairtrade-Zucker stärken.

Ein großer Vorzug dieses Seminars war von Anfang an die Selbständigkeit der Jugendlichen, so die Leiterin: "Die Ideen kamen aus der Gruppe, sie hat sie entwickelt und die notwendigen Dinge organisiert." Die hohe Motivation der Teilnehmer, sich für dieses P-Seminar zu entscheiden, zeigt sich in der Aussage von Lea Oswald: "Die Inhalte und Kompetenzen, die wir in diesem Seminar erwerben, bleiben und können auch außerhalb der Schule angewandt werden." Nun geht es darum, den Status zu erhalten und die Idee an der Schule weiterzuentwickeln.

Dr. Christian Große, OStR

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