Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium  

Geschichte

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„Wir müssen unsere Fußspuren im Leben hinterlassen, so lange wir noch können.“ (Karen Blixen, dän. Schriftstellerin, 1885-1965)

Jeder Mensch hat seine persönliche Geschichte. Wir machen sie uns vielleicht mehr bewusst, wenn wir älter werden, als in der Jugend oder gar Kindheit. Wir sind nicht aus dem Nichts heraus entstanden und haben uns selbst erfunden, wir sind Kinder unserer Umgebung, in der wir aufgewachsen sind und die wir gestalten. Genauso ist unsere Welt, wie wir sie heute erleben, „Kind“ der vorangegangenen Generationen. Im Geschichtsunterricht werden diese, meist großen Fußspuren, die andere im Leben hinterlassen haben, bewusst gemacht. Die Beschäftigung mit der Vergangenheit ist die Grundlage für das Verstehen der Gegenwart und das Mitgestalten der Zukunft und damit für das Hinterlassen eigener Fußspuren. Damit dies gelingt, soll Geschichte lebendig werden, auch bei verschiedenen Exkursionen, die wir durchführen, zum Beispiel

  • ins Museum Quintana in Künzing mit der 6. Jahrgangsstufe,
  • zu einer der Konzentrationslager-Gedenkstätten in Mauthausen oder Dachau in der 9. Jahrgangsstufe und
  • nach Berlin in der Jahrgangsstufe.

 

9. Klassen in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Es war kein besonders einladender Tag: Der Himmel bewölkt, grau in grau, die Temperaturen frisch, dazu bisweilen leichter Regen. Nicht, dass das Wetter den entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung dessen hätte, was hier passiert ist: Im Konzentrationslager Dachau kamen zwischen 1933 und 1945 mehr als 41.000 Menschen ums Leben und wurden Opfer eines menschenverachtenden Regimes. Und jene, die überlebten, erlitten massive körperliche und seelische Schäden, die sie ihr restliches Leben lang verfolgten. - Aber bei bestimmten Wetterlagen kann man sich vielleicht besser vorstellen, wie es den Häftlingen ergangen sein mag, wenn sie beim Zählappell stundenlang stillstehen mussten und dann...
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Per Livestream ins Museum: P-Seminar Geschichte gestaltet für die 6. Jahrgangsstufe abwechslungsreichen Museumstag

Was tun, wenn die Pandemie Exkursionen mal wieder schwierig macht? Dann gilt es, nach kreativen Lösungen zu suchen! So geschehen im P-Seminar Geschichte, das ursprünglich vorhatte, Führungen für die 6. Jahrgangsstufe im Museum Quintana in Künzing zu konzipieren und dann auch dort durchzuführen. Als absehbar war, dass dieses Vorhaben so kaum, oder doch nur mit erheblichem Mehraufwand durchführbar war, entschieden sich die Seminarteilnehmer für eine Alternative, gemäß dem Motto: "Wenn du nicht ins Museum kannst, dann hole doch das Museum zu dir in die Schule." Und so wurde in der Folge fleißig an einem Konzept gearbeitet, wie dies umsetzbar wird. Präsentationen über die verschiedenen...
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Am Ort des Verbrechens: Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau

Es war das Konzentrationslager, das mit deutlichem Abstand am längsten vom NS-Regime genutzt wurde. Hier wurden Menschen interniert, die politisch anderer Meinung waren als die NSDAP und ihre Anhänger; Menschen, die nicht in die Ideologie der Nationalsozialisten passten; Menschen, die aus verschiedensten Gründen anders waren und die man schließlich zum Objekt degradierte und ihre Arbeitskraft ausbeutete, wobei viele Tausende den Tod fanden. Das Lager - ehemalige Häftlinge beschreiben es als Ort der Rechtlosigkeit und des Ausgeliefertseins - war damit ein Ort des Leidens und des Sterbens zugleich. Und besonders hier kann man nachempfinden, welche ungeheuren Verbrechen in Europa während...
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