Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium  

Ein Gemeinschaftswerk: Gymnasium bleibt zwei weitere Jahre Fairtrade-Schule

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Tu Gutes und rede darüber!“ Dieses Motto ließ sich auch im Homeoffice mit Hilfe kreativer Ideen und neuer Online-Angebote in die Praxis umsetzen. Herausgekommen ist dabei nun unter anderem die Verlängerung unserer Auszeichnung als „Fairtrade-Schule“. Und daran waren wieder viele Köpfe und noch mehr helfende Hände beteiligt! Um den Titel Fairtrade-School für weitere zwei Jahre zu erhalten, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt sein: Ein Schulteam, ein „Kompass“ mit Zielsetzungen, der Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten, fairer Handel als Thema im Unterricht und verschiedene Schulaktionen. Gerade in Krisenzeiten zeigte sich in den zurückliegenden Wochen und Monaten zudem ein großes Maß an Kreativität, so dass neue Ideen in die Praxis umgesetzt werden konnten. Das P-Seminar Geographie machte mit seinen nachhaltigen Projekten den Anfang und wird auch im kommenden Schuljahr Projekte rund um „slow fashion“, Upcycling, Handy und plastikfreie Zonen umsetzen können. Um auch den jüngeren Schülerinnen und Schülern ein erstes Gefühl für faire Produkte zu vermitteln, wurde von einer Gruppe ein Flyer erstellt und eine Ausstellung mit Führung für die Fünftklässler geplant. Dabei steht auch stets der Eine-Welt-Laden in Vilshofen mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem schaffte es die SMV gerade noch vor dem erneuten Lockdown, faire Rosen am Valentinstag zu verkaufen, und auch der wöchentliche Verkauf im Schulweltladen war phasenweise mit Hilfe von fleißigen Helfern aus verschiedenen Jahrgangsstufen möglich. Der Verzehr von fairem Kaffee aus dem Eine-Welt-Laden war ebenso zeitweise möglich. Die Tutoren führten, sofern es die Situation zuließ, Aktionen durch, wobei andere fair gehandelte Produkte nicht fehlen durften. Im Rahmen einzelner Projekte spiegeln beispielsweise auch selbst genähte Stoffmasken und Outdoor-Möbel den nachhaltigen Gedanken an der Schule wider. Natürlich spielte das Thema „Flucht“ im globalen Zusammenhang ebenfalls eine wichtige Rolle und wurde im Rahmen eines Projektes zusammen mit Experten genauer unter die Lupe genommen.

Die erneute Auszeichnung mit einer Urkunde ist also ein Werk der gesamten Schulfamilie, die mit ihren Projekten und Ideen in verschiedenen Fächern und Wahlkursen zur Titelverlängerung beigetragen haben. Und auch dieser Titel hält nicht für die Ewigkeit: In zwei Jahren muss der Kompass an Kriterien erneut nachgewiesen werden. Doch dank der motivierten Schülerinnen und Schüler und Lehrer am Gymnasium Vilshofen wird dieses Projekt bestimmt eine rosige Zukunft haben!

OStRin Tanja Plöchinger

Gymnasium Vilshofen

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