naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.   

Unitage: Ein Erlebnis, das sich lohnt

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Im Rahmen der Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler durften drei Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe, Anna Rathfelder, Lisa Wasmeier sowie Emiliy Sommerer, am Projekt „Unitag“, eine Initiative zur Förderung hochbegabter und besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11, teilnehmen. Dieses Projekt, das den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, über fast drei Monate hinweg wöchentlich Vorlesungen und Seminar an der nächstgelegenen Universität zu besuchen, soll ihnen so vertiefte Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten und Impulse für die Studienwahl geben und die Netzwerkbildung der Teilnehmer untereinander fördern.  

StRin Monika Siegharter

 

Im Folgenden berichten unsere Schülerinnen von ihren Erlebnissen:

"Im Zeitraum Oktober 2018 bis Januar 2019 fand an der Uni Passau das Projekt „Unitage“ statt. Viele von Ihnen werden davon sicherlich noch nichts gehört haben, und so ging es auch uns, als uns Frau Monika Siegharter und Frau Susanne Huber, Betreuerinnen der Begabtengruppe des Gymnasiums Vilshofen, von dem Projekt erzählten und uns sagten, dass wir uns bewerben könnten. Wir, fünf Schülerinnen aus der zehnten Jahrgangsstufe, versuchten uns also an einer überzeugenden Bewerbung und letztendlich wurde drei von uns die Chance gegeben, das Abenteuer Uni hautnah zu erleben. Das Projekt lief folgendermaßen ab: Drei zentrale Pflichttermine im Oktober, Dezember und Januar fanden statt, wobei beim letzteren Termin eine Abschlusspräsentation angesetzt war. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, einmal pro Woche selbstständig nach Passau zu fahren, um uns, inmitten von Studenten, Vorlesungen verschiedenster Art anzuhören. Nach der ersten zentralen Veranstaltung Mitte Oktober ging es sofort los mit dem Unialltag. Nachdem die ersten Hürden, wie etwa das Heraussuchen einer passenden Verbindung durch öffentliche Verkehrsmittel zwischen Stadt und Land, überwunden waren, nutzten wir das vielfältige Vorlesungsangebot. Dies deckte alle Fakultäten ab, die die Uni Passau zu bieten hat. So hatten wir die Möglichkeit, uns über die verschiedensten Bereiche zu informieren. Einerseits gingen wir natürlich in die Vorlesungen, von denen wir wussten, dass dieser Studiengang etwas für uns sein könnte. Aber auch andere Veranstaltungen wurden besucht, und so wurden wir das ein oder andere Mal positiv von Themenbereichen überrascht, von denen wir es nicht erwartet hätten. Es war wirklich toll, einen Teil des Studentenlebens kennenzulernen und quasi mittendrin zu sein. Ich persönlich muss sagen, dass ich erwartet hätte, dass die Vorlesungen viel „trockener“ wären, doch das war meistens nicht der Fall. Allerdings muss gesagt werden, dass der Unterschied zwischen Schulalltag und Unialltag sehr groß ist, aber nicht im negativen Sinn. So gingen wir also öfters in die Uni und kurz vor den Weihnachtsferien fand der zweite Pflichttermin statt, bei welchem wir unsere Erfahrungen austauschten und wir eigens für uns vorbereitete Vorlesungen verfolgen konnten. An diesem Tag erfuhren wir auch, mit wem und über welchen Bereich wir die Abschlusspräsentation halten sollten. Und so trennten wir uns nach einem erlebnisreichen Freitag wieder und fingen auch schon bald an, uns um die Präsentation zu kümmern. Nach ein paar letzten Vorlesungen, die wir in der restlichen Zeit noch besuchen konnten, war es dann auch schon so weit: Der große Tag war da. Zugegeben, wir waren schon alle etwas aufgeregt… Aber wirklich ausnahmslos alle haben die Veranstaltung super gemeistert und den Inhalten der Präsentationen nach sind die Unitage bei allen sehr gut angekommen. Dann bleibt mir nur noch zu sagen: Ein riesengroßes Dankeschön an Frau Siegharter und Frau Huber, die uns unterstützt haben, an unsere Schule, die uns unsere Befreiungen genehmigt hat ;) und an unsere Lehrer, die aufgrund der zentralen Termine Schulaufgaben verlegen oder Extraorganisation vornehmen mussten. Zuletzt möchten wir uns noch bei der Uni Passau und der MB-Dienststelle bedanken, die das Projekt überhaupt erst möglich gemacht haben. Und an alle nachfolgenden Unitagjahrgänge: Nehmt das Projekt ernst und ergreift die Chance, den Unialltag sozusagen „am eigenen Leib“ zu erleben!"

Emily Sommerer, 10b

Gymnasium Vilshofen

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