naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.   

Shalom Israel! Das Gymnasium Vilshofen macht sich auf zu einer Studienreise in den Nahen Osten

b_230_0_16777215_00_images_Fachbereiche_Geographie_2018_2019_Israel_2_Gruppenbild_Bethlehem.JPG

Israel - Wüstengegend und Land der ultraorthodoxen Juden, Krisen- und Kriegsgebiet, irgendwie schwierig und nicht ungefährlich. Wer - außer ein Pilger - möchte dieses Land schon bereisen? Mit diesen und ähnlichen Äußerungen sieht sich wohl ein jeder konfrontiert, der plant, dorthin zu reisen. Dabei ist Israel völlig anders!

Aus diesem Grund machte sich zu Beginn des Schuljahres eine bunt gemischte und wissbegierigeReisegruppe auf, das Land zu erkunden. Unserer Gruppe bestand dabei aus 18 Schülerinnen und Schülern, die sich für ein W-Seminar im Fach Geographie mit dem Thema „Israel - nah im Osten“ oder für ein P-Seminar im Fach Wirtschaft und Recht mit dem Thema „Start-up-Nation Israel“ eingetragen hatten. Außerdem nahmen fünf Studienreferendarinnen und Studienreferendare der Fachrichtungen Geographie und Wirtschaftswissenschaften teil. Und nicht zuletzt waren noch Frau OStRin Vogl, Herr StD Habermeier und Herr StD Wieland mit von der Partie. Zu dritt hatten sie die Reise organisiert und waren zu diesem Zweck bereits im April nach Israel gereist, um alles Erforderliche vorzubereiten. Neben fachwissenschaftlichen Aspekten zur Geographie und Wirtschaft war es vor allem das Ziel, dieses kleine Land und dessen lange Geschichte besser kennenzulernen, das Judentum und all die anderen Kulturen zu entdecken, Verständnis für die dort herrschenden Probleme und Lösungsansätze zu entwickeln.

Nachdem wir am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv angekommen waren, nahm uns unser Guide Michael Roessler in Empfang. Im eigenes angemieteten Bus ging es dann weiter nach Norden Israels bis ans Südufer des See Genezareth, wo die Gruppe am Abend des ersten Tages im Kibbuz Shaar Ha’Golan ihr Lager aufschlug.

Der zweite Tag unserer Reise führte uns zuerst ins „Evangelical Triangle“, also in jenes Gebiet, in dem sich große Teile des Lebens Jesu abspielten. Noch heute kann man in Karphanaum die Reste einer antiken Synagoge und die Grundmauern eines Fischerdorfes aus der Zeit Jesu besichtigen. Es ist durchaus möglich, dass es sich bei den Resten um das in den Evangelien erwähnte Haus der Schwiegermutter des Petrus handelt. Nachdem wir an der Kirche Mensa Christi nahe Tabgha einige ruhige Augenblicke am See Genezareth genossen, fuhren wir die Golanhöhen hinauf zu den Quellen des Jordan im Schatten des knapp 3000 Meter hohen Hermon und konnten vom nahen Bentalberg einen Blick in die von der UN überwachte entmilitarisierte Zone zwischen Israel und Syrien werfen. Vom Aussichtspunkt aus - einem ehemaligen militärischen Beobachtungsposten - wurde uns klar, wie nahe Israel am syrischen Kriegsgebiet liegt. Die Golanhöhen, 1967 von Israel erobert und 1981 per Gesetz  annektiert, stellen für Israel eine strategisch und wirtschaftlich wichtige Region dar. Die Kontrolle über das Gebiet sichert zum einen die Oberhoheit über die Jordanquellen und ist wirtschaftlich hoch produktiv. Zum anderen wird so verhindert, dass syrische Truppen - wie in den Jahren zwischen 1948 und 1967 wiederholt geschehen - das israelische Territorium um den See Genezareth unter Beschuss nehmen können.

Von den sich wandelnden Lebensumständen in dieser Region des Landes berichtete uns Frau Nurit, die seit über 50 Jahren im Kibbuz lebt. Sie machte uns klar, dass man in Israel gelernt hat, mit Herausforderungen und Widersprüchen zu leben und pragmatische Lösungen zu finden: Wie sonst wäre es erklärbar, dass der im Grunde sozialistisch organisierte Kibbuz Shaar Ha’Golan zugleich äußerst erfolgreich im kapitalistischen System existieren und wirtschaften kann.

Nach dieser - viel zu kurzen - Zeit im Norden des Landes ging es am dritten Tag zurück nach Süden. Bei unserer Fahrt durch den Jordangraben lernten wir viel Neues zum Thema Wasser. Während sich in den anderen Staaten der Region die Wasserproblematik deutlich verschärft, ist es Israel gelungen, mithilfe von Entsalzungsanlagen von Meereswasser, mit äußerst effizienter Wassernutzung und mit einer weltweit einzigartigen Aufbereitungsrate von über 70 % (zum Vergleich: in den USA beträgt die Rate etwa 2 %) beinahe unabhängig von den ständig variierenden Niederschlägen zu werden. Ein Nutznießer davon ist unter anderem Jordanien, das aus diesem Grund größere Wassermengen aus dem Jordan entnehmen kann.

Richtig heiß wurde uns schließlich, als wir Guy Erlich nahe dem Toten Meer besuchten. Dieser versteht sich als Pionier und versucht, die verloren geglaubte Balsam-Pflanze wieder zu kultivieren und deren ätherische Öle in Kosmetika und Medikamenten einzusetzen.

Aber auch für die Geschichte des Landes ist das Gebiet um das Tote Meer bedeutsam: In der nahe gelegenen Felsenfestung Masada, errichtet unter Herodes dem Großen, fand der Aufstand der Juden 73 nach Christus sein blutiges Ende. Der Wahlspruch „Masada wird nie mehr fallen“ aber gehört zu den Grundüberzeugungen des Staates Israel. So gehört es zur Grundausbildung israelischer Rekruten, neben den Gedenkstätten des Holocaust auch Masada zu besuchen und die Geschichte des Landes als etwas zu begreifen, das nicht einfach vorbei ist, sondern auch das tagtägliche Leben mitbestimmt.

Bevor wir schließlich unser zweites Quartier in Bethlehem bezogen, ließen wir uns aber ein Bad im Toten Meer nicht nehmen.

Während wir die ersten Tage vor allem die ländlichen Gegenden besuchten, konzentrierte sich der zweite Teil der Reise vor allem auf die beiden städtischen Pole des Landes: Jerusalem und Tel Aviv. Den Auftakt machte am vierten Reisetag ein Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Bei einer sehr einfühlsamen und zugleich differenzierten Führung durch die Gedenkstätte erhielten wir Einblicke in die Mechanismen, die zur Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und vor allem zum schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, der systematischen Ermordung von über 6 Millionen Juden, geführt hatten. Auf sehr eindrucksvolle Art gelingt es dabei der Gedenkstätte, den Opfern ihre Würde und Identität wiederzugeben. Gleichzeitig wird aber auch nachgewiesen, dass die Täter keine willenlosen Werkzeuge waren oder der Dynamik der Gruppe folgend Grausamkeiten begingen. Stets handelten Individuen, die sich - wie Briefe belegen - durchaus ihres Tuns bewusst waren. Geradezu befreiend wirkte am Ende der Führung, als sich der Blick auf das moderne, pulsierende Jerusalem hin öffnete. Zwei Dinge wurden beim Blick auf die Stadt deutlich: Trotz aller Gräueltaten und Massenvernichtung, es ist den Nationalsozialisten nicht gelungen, das jüdische Leben auszulöschen. Und an der Notwendigkeit und dem Recht auf einen eigenen Staat, eine sichere Heimstatt jüdischen Lebens kann es gerade für uns Deutsche keinen Zweifel geben.

In dieses pulsierende und bunte jüdische Leben tauchten wir denn auch am Nachmittag ein, als wir den ältesten und größten Markt Israels, den Machane Yehuda besuchten. Er bietet eine überwältigende Mischung orientalischer Speisen, kleiner Restaurants und Kneipen und Läden des täglichen Bedarfs. 

Den Abschluss des Tages bildete schließlich der Besuch der Geburtskirche im abendlichen Bethlehem, das nur wenige Kilometer vor den Toren Jerusalems liegt. Aber auch die Bethlehem vom benachbarten Jerusalem trennende Grenzmauer beeindruckte die Reisegruppe. Andererseits wurde hier aber auch deutlich, wie sehr die nach der zweiten Intifada als Schutz vor Scharfschützen errichtete Mauer von der palästinensischen Seite als Mittel der Unterdrückung inszeniert wird, um internationalen Druck auf Israel auszuüben. Gleichzeitig jedoch sehen sich gerade christliche Palästinenser im Westjordanland deutlichen Repressionen durch die herrschende Fatah ausgesetzt. Wiederholt wiesen außerdem unsere Gesprächspartner darauf hin, dass keineswegs nur Israel für die katastrophale Lage im Gazastreifen verantwortlich sei. So seien in den vergangenen Monaten israelische Warenlieferungen nach Gaza wiederholt von Kämpfern der palästinensischen Hamas vernichtet worden.

Waren die Vortage bereits vollgepackt mit Reiseeindrücken, sollte der fünfte Reisetag noch einmal eine Steigerung bieten. Zu Fuß und geführt von Michael Roessler erkundeten wir die Altstadt Jerusalems. Angefangen vom Jaffa-Tor, spazierten wir durch das armenische Viertel, besuchten das Grab Davids, den Saal des letzten Abendmahls und marschierten über das Zionstor und das jüdische Viertel zur Westlichen Mauer (Klagemauer). Sie ist der letzte Teil des Zweiten Tempels, der von Herodes dem Großen zur Zeit um Christi Geburt ausgebaut wurde und die Blütezeit des antiken Judentums markiert. 70 nach Christus zerstörten die Römer den Tempel, die Westliche Mauer aber blieb erhalten und stellt heute eines der wichtigsten Heiligtümer des Judentums dar. Gerade hier lässt sich das Judentum besonders nahe erleben. Ausgerechnet an unserem Besuchstag feierten die Juden außerdem ihr Neujahrsfest. Aus den Synagogen strömten immer wieder festlich gekleidete Juden, die den Feiertag genossen, jüdische Kinder spielten auf den Plätzen und allseits herrschte eine locker-heitere Stimmung in den Gassen des Viertels. Unbeschreiblich und doch Alltag in Jerusalem: Während vor der Mauer die jüdischen Männer ihre Gebete sprachen, hörten wir im Hintergrund die Kirchenglocken, die schließlich vom Ruf des Muezzin abgelöst wurden.

Nach einem Mittagessen in einem arabischen Restaurant machten wir einen Abstecher ins Österreichische Pilgerhospiz, bevor wir der Via Dolorosa folgend die mit Pilgern überfüllte Grabeskirche besichtigten. Es  ist unmöglich aufzuzählen, was es an diesem Ort mit seiner über 4000-jährigen Geschichte zu sehen gibt.

Fasziniert, aber auch gefordert von der Vielfalt und den Widersprüchen Jerusalems setzten wir am sechsten Tag einen Kontrapunkt und fuhren in die Wüste Samariens, wo wir im En Prat-Nationalpark im Wadi Quelt wanderten. Weit weg von den Menschenmassen wanderten wir in traumhaft schöner Kulisse einen kleinen Flusslauf entlang und ließen die Füße im Wasser baumeln. Ganz nebenbei ergaben sich aber auch Möglichkeiten, über die naturgeographischen Besonderheiten der Wüste zu sprechen und auf das Leben der Bewohner in diesem Raum einzugehen. Dass und warum gerade dieses für uns scheinbar wertlose, trockene Stück Wüste immer wieder in die Schlagzeilen gerät, war ebenfalls ein Thema des Tages. Gerade in den Wüstengebieten Samariens und Judäas melden jüdische Siedler ihre Besitzansprüche an, bauen Siedlungen aus oder errichten neue Stützpunkte. Die von der internationalen Politik geforderte Umsetzung der Zweistaatenlösung gestaltet sich nicht zuletzt deshalb immer schwieriger.

Gehörten die Vortage dem geschichtsträchtigen Teil Israels, sollten am siebten Reisetag die Geschichte des heutigen Staates Israel und die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. So fuhren wir nach Tel Aviv und besuchten das Rabin-Centre. Auf sehr eindrucksvolle Weise zeigt dieses Museum anhand der Lebensgeschichte des 1995 ermordeten Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin auch die Geschichte dieses Landes im 20 Jahrhundert. Angetrieben vom Gedanken des Zionismus schufen die jüdischen Siedler einen prosperierenden liberalen Staat, der in zunehmender Weise vom Konflikt mit den Palästinensern einerseits und dem orthodoxen Judentum andererseits geprägt wurde und wird. 

Ein ganz anderes Israel zeigte uns Assaf Luxembourg.  Der junge und dynamische Unternehmensberater erwartete uns im WeWork-Gebäude in der Downtown von Tel Aviv und arbeitete anhand einer perfekt ausgearbeiteten Präsentation heraus, weshalb Israel heute zu einer der führenden Nationen im High-Tech-Bereich werden konnte. Gerade die Herausforderung als kleines Land inmitten einer weitgehend feindlich eingestellten Region überleben zu können, habe zu einem Erfindungsreichtum und einer Entschlossenheit geführt, die ihresgleichen suche. Obwohl die israelische Bevölkerung rasant gewachsen ist und es abgesehen vom Judentum oft wenige Gemeinsamkeiten zwischen den Einwanderern gebe, habe es die Gesellschaft geschafft, mit Pragmatismus, mit Toleranz und der Akzeptanz von Widersprüchen und auch der Offenheit für Neues die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Zweifelsohne lassen sich viele der von Assaf Luxembourg geäußerten Gedanken und Appelle auch auf die gegenwärtige Situation in Europa übertragen.

Eine besonders lange Vorbereitung brauchte der nächste Programmpunkt, den wir am achten Tag unserer Reise geplant hatten: eine Führung durch die Knesset, das israelische Parlament. Doch die Mühe hatte sich gelohnt: Bei der sehr informativen Führung erfuhren wir, wie offen und transparent sich die Parlamentsarbeit in Israel gestaltet. Alle Sitzungen, selbst die der meisten Ausschüsse, werden live auf einem Regierungskanal übertragen. Journalisten haben freien Zugang zu den Ausschüssen und auch interessierte Bürger können ohne lange Voranmeldung den Parlamentssitzungen folgen.

Abgerundet wurde das Programm dieses Tages durch einen kurzen Besuch im Israelmuseum, wo wir die 2000 Jahre alten Qumran-Rollen besichtigten. Ein etwa 10 auf 15 Meter großes Modell zeigt dort zudem das Aussehen Jerusalem zur Zeit um 60 nach Christus, kurz vor dessen Zerstörung. Den Rest des Tages konnte jeder frei gestalten und Westjerusalem noch einmal auf eigene Faust erkunden.

Den Abschluss aber bildete ein spontan arranertes Gitarrenkonzert mit Eliran Yosef, einem jungen israelischen Künstler, der uns vor grandioser Kulisse mit Blick auf die Altstadt Jerusalems hebräische, andalusische und arabische Lieder auf der Laute (einer sogenannten Out) und der Gitarre präsentierte - ein sinnlicher Genuss, den wir nicht vergessen werden.

Wie könnte es anders sein, auch der Abreisetag war noch mit Programm gefüllt. Gleich nach dem Auschecken aus dem Hotel ging es nach Herzlia nahe Tel Aviv, wo uns Herr Godel Rosenberg empfing. Godel Rosenberg war zehn Jahre lang der Regierungssprecher Franz Joseph Stauß’, bevor er in den 1990er Jahren nach Israel übersiedelte und bis vor Kurzem als offizieller Repräsentant des bayerischen Staates tätig war. Mit großem Sachverstand und Begeisterung erläuterte Godel Rosenberg, weshalb Israel zum Erfolgsmodell und zur Start-up-Nation werden konnte. Wie schon Assaf Luxembourg ist auch er überzeugt, dass gerade die herausfordernde Situation in der Region Israel keine andere Wahl lasse, als innovativ und tatkräftig zu agieren. Und im Besonderen, so Rosenberg, bilde das Judentum das Rückgrat des Staates.

Ein Gespräch mit Dr. Gil Yaron, dem Nahostkorrespondenten der Zeitung WELT stand schließlich am Ende unserer Reise auf dem Programm. Die Referentenkosten übernahm dabei freundlicherweise der Freundeskreis des Gymnasiums Vilshofen. Dr. Yaron fasste dabei klar und deutlich die aktuelle politische Situation zusammen und zeigte auf, welche Probleme in der Region herrschen, aber auch, welche Chancen es gibt, diese zu überwinden. So leide der Nahe Osten in weiten Teilen unter einer fehlenden Freiheit, fehlender Bildung und vor allem fehlender Emanzipation der Frauen. Dies alles führe zu einer bedrohlichen politischen Lage in den arabischen Ländern, die sich auch auf Israel fatal auswirken könnte. Trotz aller Problemen ist nach Dr. Yaron auch heute noch eine Lösung des Nahostkonfliktes möglich. Dazu aber brauche es neben den Anstrengungen auf israelischer und palästinensischer Seite auch gravierende Veränderungen in der arabischen Welt insgesamt. Entscheidend sei hier unter anderem der wirtschaftliche Fortschritt und die Stabilisierung der politischen Lage in den arabischen Ländern - ein Ziel, das gerade im Moment in weiter Ferne zu sein scheint.

Und warum, so fragten wir Dr. Yaron, sollten die Schülerinnen und Schüler nun, nachdem sie so viel über das Land erfahren hatten, vielleicht wieder nach Israel reisen? Die Antwort darauf kam spontan und mit einem Lächeln: Erstens, weil es in Israel wunderbare Strände gebe. Zweitens, weil man in Israel hervorragen essen könne. Und drittens, weil jeder Besuch neue Fragen aufwerfe und Israel immer überraschende Antworten biete.

Und so endete unsere Studienreise, auf der uns klar wurde, dass die Darstellung des Landes in unseren Medien zwar von Bildern des Konfliktes geprägt ist, was nicht verwundert, sind sie es doch, die für Einschaltquoten und hohe Click-Zahlen sorgen. Wer berichtet schließlich schon von einer Erfindung bei der Meereswasserentsalzung oder vom problemlosen Zusammenleben arabischer Israelis mit ihren jüdischen Nachbarn? In Israel selbst aber scheinen weniger die Probleme als vielmehr deren Lösungsmöglichkeiten im Zentrum der Betrachtungen zu stehen. Die gesellschaftliche Vielfalt wird von den meisten nicht als Bedrohung, sondern Chance wahrgenommen.

Israel ist seit seiner Gründung vor 70 Jahren ständig mit Herausforderungen und Bedrohungen konfrontiert - und dennoch stellt Israel eine 70jährige Erfolgsgeschichte dar, die selbst die Israelis kaum fassen können. Israel überrascht immer wieder. Wieso also sollten am Ende nicht auch die Konflikte gelöst werden können?

Gymnasium Vilshofen

Prof.-Scharrer-Str. 19
94474 Vilshofen a. d. Donau

Telefon/Fax

Telefon: +49 8541 91920
Fax: +49 8541 919240