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Wählen wie die Großen: Gymnasium kürt neue Schülersprecher basisdemokratisch

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In der Schule wird über die Jahre hinweg viel über Werte, Freiheiten und Demokratie geredet. Ob in Geschichte und Sozialkunde, Religion, Deutsch oder den Fremdsprachen - überall stolpert man über die zentralen Fragen der Gesellschaft, und immer erfolgt dann meistens auch der Hinweis darauf, sich selbst in die Debatten und Diskussionen einzubringen oder auch wählen zu gehen - später dann, wenn man das entsprechende Alter dafür hat. Am Gymnasium wurde nun der umgekehrte Weg beschritten: Vom Oberstufenschüler bis hinunter zu den 5. Klassen waren alle Kinder und Jugendlichen aufgefordert, wählen zu gehen und ihre Schülersprecher ganz basisdemokratisch selbst zu bestimmen. Bisher wurden diese lediglich von den einzelnen Klassensprechern gekürt, und das auch nicht im Schulhaus selbst, sondern im Rahmen des Klassensprecherseminars in Passau. "Viel zu indirekt und zu weit weg", befand unter anderem Karin Sittinger, die bisherige Schülersprecherin, zusammen mit ihrem Team. Auch Schulleiter Stefan Winter schlug in diese Kerbe, und so war die Idee einer Urwahl geboren. 

In den letzten Wochen und Monaten wurden dann viele Gespräche geführt, Planungen vorangetrieben und Regularien ausgearbeitet, die dann über die Klassensprecher auch an die Schülerinnen und Schüler gelangten. Insgesamt sieben junge Damen und Herren haben sich schließlich bereit erklärt, zu kandidieren. Und das war gleich einmal anspruchsvoll: Sie mussten sich per Plakat und im Rahmen von insgesamt drei Jahrgangsstufenversammlungen bei der Wahlgemeinde vorstellen und ihre persönlichen Ziele im möglichen neuen Amt beschreiben. Auch auf Nachfragen war flexibel zu reagieren. Da hieß es Selbstbewusstsein auszustrahlen, was allen Bewerberinnen und Bewerbern aber gut gelang!

Dann war Wahltag, und gewählt wurde tatsächlich wie bei den Großen: Jeder Schüler musste sich dafür zunächst in die Mensa begeben, die als Wahllokal fungierte, mit Namen beim Wahlausschuss melden und bekam dann seinen Wahlzettel überreicht, den er in echten Wahlkabinen ausfüllte, zusammenfaltete und in eine zentral aufgestellte Urne warf. Alles ganz seriös und korrekt! Und wie kam das an? "Ich finde, wir sollten das immer so machen, das ist wie bei der richtigen Wahl", war immer wieder zu hören. Und - so viel sei verraten - die verschwindend geringe Anzahl an ungültigen Stimmen bei weit über 700 Wählern zeigt: Junge Leute können Demokratie, wenn man ihnen etwas zutraut! Gewählt wurden schließlich Luca Cisternino (10a), Franziska Dippl (10a) und Melanie Schlager (Q11), denen wir herzlich gratulieren und ihnen für ihr Wirken alles erdenklich Gute wünschen!

OStR Markus Peter

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