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Weihnachtskonzert des Gymnasiums beschert einen adventlich-festlichen Abend

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„Von hundert auf null“ runterkommen: Das hatten Schulleiter Stefan Winter und seine Stellvertreterin Bärbel Krautloher zum Ziel des diesjährigen Weihnachtskonzerts am Gymnasium erklärt. Spätestens in der Pause der gut dreistündigen Veranstaltung war die Adventsstimmung auch in den obersten Rängen des vollen Atriums angekommen. Dem Konzert vorausgegangen war eine Schweigeminute für den tödlich verunglückten Schüler Simon Heudecker und den plötzlich verstorbenen Lehrer Peter Lorenz. „Auf der anderen Seite haben wir aber auch hundert gelungene Abiturprüfungen und schöne Schulausflüge“, blickte Krautloher auf 2018 zurück – „lassen Sie uns mit guten Gedanken ins neue Jahr gehen“. Abwechslungsreich ging es durch den ersten Teil des Konzerts: Mit „In der Weihnachtsbäckerei“ und dem schmissigen „Birdland“ war die Big Owls Band eingestiegen, lässig schnipsend gab das Männerensemble um Solist Gernot Öhrlein „Longest Time“ zum Besten, eindringlich sang der große Chor in „Zombie“ von der Sinnlosigkeit gewaltsamer Konflikte. Samuel Fischl fetzte mit dem Boogie Woogie Stomp über die Klaviertasten. Zwischendurch kehrte immer wieder Ruhe ein: mit dem von Matthias Weber weich gespielten Stück aus Bachs „Wohltemperiertem Klavier“, dem Lied „Alle Jahre wieder“, das Tim Diewald gemütlich auf seiner Steirischen zum Besten gab, oder dem „Here I am Lord“ der Sänger aus den fünften und sechsten Klassen. Deren Chorleiterin Elisabeth Aures dirigierte mit ausladenden Gesten, ja tanzte teils über die Bühne – spätestens bei „Feliz Navidad“, als ihr „kleiner Chor“ sich derweil singend unter die Zuhörer mischte und diesen eifrig mit Handschlag „Frohe Weihnachten“ wünschte.

Vor allem Weihnachtliches erwartete das Publikum nach der Pause: Etwa das „White Christmas“ des Orchesters, das „Santa Baby“, in dem Lilly Dullinger inbrünstig den Weihnachtsmann bat, durch ihren Kamin zu klettern, oder die „Herbergssuche“ des großen Chors. Auch das nachdenkliche „From a distance“ des Frauenchors passte gut dazu. „Mary did you know?“ Wusstest du, was dein Sohn auf Erden vollbringen würde? Anrührend ernsthaft und ausdrucksstark sang davon Lea Glessinger. Verbeugte sich dann unter tosendem Applaus kurz und eilte von der Bühne – um hinter den Kulissen ihrer Sängerkollegin Johanna Kurzenhäuser in die Arme zu fallen. Die Neuntklässlerin hatte zuvor bei ihrem ersten Soloauftritt mit „A Million Dreams“ das Publikum beeindruckt.

Wie immer forderten die Zuhörer nach dem großen Finale mit allen Musikern eine Zugabe, und so gab es das mitreißende „Merry christmas everyone“ ein zweites Mal zu hören. „Von hundert auf null wollten wir kommen – aber nach diesem Stück sind wir wohl wieder auf achtzig“, so der augenzwinkernde Kommentar von Bärbel Krautloher, nachdem sie zusammen mit Stefan Winter Blumen an die Konzertorganisatoren Elisabeth Aures, Katrin Eberhardt und Bernhard Glessinger überreicht hatte.

Text und Bilder: Friedrike Gabriel, Freie Journalistin

 

 

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