Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium  

GAPP: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nachdem wir in den letzten beiden Schuljahren coronabedingt eine Pause einlegen mussten, starten wir mit umso mehr Schwung und Motivation in die Vorbereitungen für den GAPP-Schüleraustausch mit der jetzigen zehnten Jahrgangsstufe. Dieser wird vom 15. Oktober bis 6. November 2022 stattfinden, wenn wir zu unserer Partnerschule in Sudbury, Massachusetts, in der Nähe von Boston aufbrechen. Die 20 Schülerinnen und Schüler des aktuellen Jahrgangs sind nach eigener Auskunft bereits jetzt bereit, die Reise anzutreten, und wenn man uns sagen würde, dass wir morgen aufbrechen dürften, wären die Koffer vermutlich sehr schnell gepackt!

Natürlich soll der Aufenthalt bei unseren Gastgebern so gewinnbringend wie nur irgend möglich sein, und dazu trägt auch eine vertiefte Vorbereitung auf die drei Wochen in den USA bei. In diesem Rahmen fand nun im Kontext der regelmäßigen Gruppentreffen eine besondere Begegnung statt, die auf der seit einem halben Jahr etablierten Kooperation des Gymnasiums Vilshofen mit der Professur für Amerikanistik der Universität Passau basiert. Unsere Schule beteiligt sich an einem Projekt, das sich mit strukturellem Rassismus in den Vereinigten Staaten beschäftigt, also Formen der Diskriminierung, die nicht auf den ersten Blick auffallen, aber trotzdem das Leben unterschiedlicher Minderheiten beeinträchtigen. Chance Zahn, ein amerikanischer Mitarbeiter des Projekts, stellte dazu unseren Schülerinnen und Schülern aktuelle Entwicklungen vor und regte sie an, ihre Augen und Ohren offenzuhalten, wenn sie nach Amerika fahren. Dabei sollten die Lernenden nicht alles und jeden hinterfragen, aber mit einem offenen Bewusstsein für diese Frage durch die Straßen gehen. Dies bietet sich natürlich gerade an einem Ort wie New York City an, den wir für vier Tage besuchen werden: Die Stadt mit ihren rund achteinhalb Millionen Einwohnern ist ein Mikrokosmos der USA, besteht aus sehr unterschiedlichen Vierteln und wird von Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen bewohnt, die nicht alle ein privilegiertes Leben führen können.

Anschließend durften die Jugendlichen ihre Fragen und Anliegen bezüglich ihres bevorstehenden Besuchs einbringen: Die zahlreichen Meldungen trotz des sehr warmen Sommerwetters bestätigten das große Interesse an diesem in vielfacher Hinsicht einmaligen Land, das in seiner Vielfalt zu erfassen eine (äußerst reizvolle) Lebensaufgabe ist.

Wir freuen uns sehr auf die kommende Zeit und sind gespannt auf unsere Erfahrungen und Eindrücke!

 

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Ein herzliches Dankeschön an Dr. Grit Grigoleit-Richter, die akademische Leiterin des Projekts, für die sehr gute Zusammenarbeit, sowie Chance Zahn, auf dessen nächsten Besuch wir uns bereits jetzt freuen! Ein besonderer Dank geht auch an das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin für die konstante finanzielle und ideelle Unterstützung!

 

Dr. Christian Große, StD (GAPP-Koordinator)

Carolin Beutlhauser, OStRin

Martin Matzinger, OStR

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