Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium  

Amerika-Austauch...die erste Woche

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Samstag kurz nach 8 Uhr: Nach und nach trafen die ersten Teilnehmer des USA-Austausches am Vilshofener Bahnhof ein. Doch gleich zu Beginn der erste kleine Schock: Der Zug um 8:41 Uhr, der uns nach Plan zum Flughafen bringen sollte, entfällt laut der Anzeige am Bahnhof. Und obwohl für einen solchen Fall bereits im Voraus etwas zeitlicher Puffer eingeplant wurde, kam unter uns sofort leichte Unruhe und Aufregung auf. An diesem Tag meinte das Glück es aber gut mit uns und so traf der Zug überraschenderweise zur ursprünglichen Abfahrtszeit ein und so stand unserer Reise nun doch nichts mehr im Wege.

Von allen Sinneseindrücken überwältigt und aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommend, trafen wir 20 Schüler der Q11 nach acht Stunden Flugzeit gemeinsam mit unseren Betreuungslehrern Dr. Christian Große und Herrn Matzinger am Flughafen in Boston ein. Draußen warteten wir gespannt auf den gelben Schulbus, der wohl jedes amerikanische Klischee erfüllt. Dieser brachte uns anschließend durch die lauwarme nächtliche Landschaft zur Lincoln Sudbury High, wo wir bereits mit Plakaten und offenen Armen von unseren Gastfamilien erwartet wurden.

Nach einem ziemlich langen Reisetag stand am Sonntag dann Kanufahren auf dem Sudbury River auf dem Programm. Dabei verteilten sich die amerikanischen sowie die deutschen Gruppen auf den langen Booten und ruderten im Anschluss den Fluss entlang. Nach einer Weile erreichten wir wieder festen Boden unter den Füßen, auf dem sich unteranderem auch ein Denkmal an die Anfänge der amerikanischen Unabhängigkeitskriege befand, die sich genau in dieser Gegend ereigneten.

Einen Tag später wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns: Zum ersten Mal durften wir den Schulalltag an einer waschechten amerikanischen Highschool miterleben. Neben der unfassbaren Größe und der so viel höheren Anzahl an Schülern überraschte uns aber auch das Angebot an den verschiedensten Kursen wie Klettern, das Arbeiten mit Metall und die diversen Literatur- und Geschichtszweige. Am Abend des ersten Schultages wurden wir dann zur Krönung mit einer Willkommensfeier begrüßt. In der Mensa der Highschool trafen nach und nach alle Familien des Programmes ein und nach einer herzlichen Ansprache unserer Betreuungslehrer tauschten wir uns alle bei einer großen Auswahl an typisch amerikanischem Essen über das ein oder andere aus.

Sehr beeindruckend war auch unser Ausflug zum Whale Watching am Mittwoch, bei dem uns ein Boot zwölf Meilen auf den offenen Atlantik hinausbrachte, und das bei bestem Sonnenschein und tiefblauem Himmel – allerdings war es etwas kalt.

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Nun freuen wir uns auf das erste volle Wochenende mit unseren Gastgebern und sind schon hoch gespannt auf New York City nächste Woche. Wir halten alle auf dem Laufenden...

 

Beatrice Frik, Q11

 

 

 

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