naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.

Schulgarten

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Jede Biologie-Fachschaft freut sich über einen Schulgarten, kann man doch damit besonders naturnah den Unterricht gestalten: die Lehrkraft kann Unterrichtsmaterialien direkt daraus in den Unterricht holen oder mit der gesamten Klasse hinaus zum Anschauungsmaterial gehen. Es war also sehr schade, dass der alte Garten von Herrn Steininger den Umbaumaßnahmen zum Opfer fiel. Frau Weber hat sich bereit erklärt, einen neuen Schulgarten zu betreuen und gleichzeitig eine Schulgarten-AG ins Leben zu rufen. Die ersten, grundlegenden Arbeiten wurden bereits noch im Schuljahr 2007/08 erledigt, doch bis das Biotop vollends fertiggestellt ist, werden noch mehrere Schuljahre verstreichen. Der neue Schulgarten wurde schließlich zwischen Verwaltungstrakt und Mensabereich angelegt werden. Wichtig ist dabei, dass es kein Obst- bzw. Gemüsegarten werden sollten, sondern dass ein ökologisches Biotop entstand, bei dem verschiedene Lebensbereiche möglichst naturnah dargestellt werden sollten. Herzstück wurde, der nicht mit Fischen bestückt wird, so dass sich andere Gewässertiere wie Molche, Frösche oder Libellen ansiedeln können. Besonders schön ist dabei die Lage im Dreieck zwischen Mensa, Verwaltungsbau und gläsernem Verbindungsgang, von welchem aus man einen guten Blick in den Teich werfen kann.

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Der Verlauf der Donau durch Bayern sollte auch als Roter Faden für den Trockenrasenbereich dienen, der in drei Bereiche gegliedert wird:
1) Kalkmagerrasen, wie man ihn z.B. im Bayerischen Jura findet
2) Sandmagerrasen, typisch für die Regensburger Kiefernwälder
3) Silikatmagerrasen wie im Bayerischen Wald

Des Weiteren sorgt eine Streuobstwiese für Auflockerung und eine Schattenhalle ist zur Heimstatt für Farne und Moose geworden.

Die als Hochbeete gestalteten Moor- und Mendelbeete ermöglichen das Arbeiten und Beobachten von Abläufen und das Betrachten von besonderen Pflanzen auf Bauchhöhe. Durch den Aufbau als Rundbeete kann ein Kontakt zu allen Schülern zeitgleich auch beim Unterrichtsgang ermöglicht werden. Doch diese Beete werden erst in Zukunft erbaut werden.

Der Garten ist eine Oase der Vielfalt werden in Mitten eines Funktionsbaus. Er soll Ort der Entspannung und der Lehre sein, soll Querbezüge zum Kunst- und Erdkundeunterricht und zum Fach Natur und Technik herstellen und durch die Pflanzenauswahl und gärtnerische Gestaltung ein Hingucker für Schüler, Lehrer und Besucher sein.

Frei nach dem Motto: „Leben in Mitten gerader Linien“.

StRin Birgit Weber

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