naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.

Vilshofens Projekte bei Jugend forscht im Jahr 2015

Von Helmuth Rücker

„Was wir hören, ist eigentlich eine Summe von Sinus- und Kosinus­schwingungen“, erklärt Adrian Fischer (18) seine die Arbeit. Adrian hat am Beispiel der Gitarre die Klänge auf ihre Bestandteile beziehungsweise Eigenschaften untersucht. Denkbare Anwendung: Ein Programm schreibt gespielte Noten.

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Mathe ist das Lieblingsfach von Simon Loibl (17). Sein Thema nennt sich „Untersuchungen der Eigenschaften von Relationen“. Diese lassen sich in Gruppen unterteilen. „Wie bei einer Verwandtschaft – jeder ist mit jedem verwandt“, sagt der Gymnasiast. Praxisbezug: Anwendungen im Informatikbereich.

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Der Zauberwürfel ist 40 Jahre alt geworden. Auch wenn es schon unzählige Computer-Programme für eine schnelle Lösung des Geduldspiels gibt, haben Simon Pohmann (16 Jahre, l.) und Robin Richtsfeld (15, r.) das Thema „Algorithmische Lösung und Visualisierung des Zauberwürfels“ dennoch angepackt. Ihr Ansatz dabei sieht folgendermaßen aus: Der Computer löst die Dreherei so, wie es auch der Mensch lösen würde. Am Bildschirm lässt sich daher lernen, wie es funktioniert. Die Aufgaben haben sich die beiden Schüler geteilt: Robin Richtsfeld kann mit dem realen Würfel super umgehen, Simon Pohmann kümmerte sich um die Grafik. Betreut werden sie von ihrem Lehrer Markus Würdinger.

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Einzige weibliche Teilnehmerin der Forschergruppe ist Laura Knödl. Das Thema der 18-Jährigen: „Lösung von Schwingungs­­differential­glei­chu­ngen am Beispiel eines gespannten Trommelfells“. Tonschwingungen lassen sich grafisch darstellen. Praxisbezug: Resonanzverhalten von Material.

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Beim letztjährigen Wettbewerb schaffte Tobias Spagert (18) es auf Platz zwei. Sein Beitrag baut auf diesem Erfolg auf. Es geht um die „Umsetzung und Analyse des Barnes-Hut-Algorithmus“. Er versucht dabei, die Rechenschritte deutlich zu reduzieren. Die Grafik zeigt anhand der roten Kurve, dass es ihm gelungen ist.

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Die drei Jungs von der Klasse 5a: Tobias Klinger (v.l.), Leo Wahler und Lukas Hölzl (alle elf Jahre) haben einen Seismographen gebaut. In dieser Altersgruppe heißt der Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften entwickelten sie den Ehrgeiz, selbst ein Gerät zu entwickeln, das aufzeichnet, wenn die Erbe bebt bzw. wenn es Erschütterungen gibt. Es funktioniert –wenn auch nur eindimensional. Betreut wurden sie von Lehrer Dr. Konrad Wieland.

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Auch wenn sich die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 ereignete und damit lange bevor Felix Ernst (15) und Daniel Gerl (16) geboren wurden: Die beiden aus der 10d wollten erforschen, wie verstrahlt das Schulgelände des Gymnasiums ist. „Radioaktivität ist überall in der Bausubstanz erhalten“, wissen die beiden, die von Lehrer Matthias Nebl (r.) betreut wurden. Den höchsten Wert stellten sie im Physiktresor fest, den geringsten im Heizungsraum im Keller. Das ist nicht bedenklich.

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Marco Saller (17), der wie alle anderen aus der Q 12 von Dr. Wolfgang Holzer betreut wurde, beschäftigt sich im Rahmen des Wettbewerbs mit „Streuwertfunktionen in der Kryptographie“, speziell um den Teilbereich „Verschlüsselung zur Überprüfung von Daten“. Mit der Basis dieser Erkenntnisse lassen sich Computerprogramme schreiben. Es lässt sich testen, ob alle Anforderungen bei der Verschlüsselung von Dateien oder Nachrichten erfüllt werden.

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