naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium.

Jugend forscht 2016 - Regionalwettbewerb

1. Schulpreis für das Gymnasium Vilshofen

Beim Wettbewerb "Jugend forscht 2016" haben sich 13 Vilshofener Schüler in insgesamt 7 Projekten der Jury gestellt. Dabei konnten zwei hervorragende erste, drei zweite sowie zwei Sonderpreise errungen werden. Damit wurde das Gymnasium Vilshofen in Passau erster Schulsieger. Robin Richtsfeld wurde schließlich im Landesfinale mit einem sehr beachtlichen 3. Preis ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Im Folgenden finden Sie Informationen über die Projekte:


Minimum oder wie teuer ist eine Zahl?

Alexandra Bauer  (7d); Emilia Steckenbiller (7b)

Betreuungslehrer: Markus Würdinger

SchüEx - Fachbereich Mathematik

Beim mathematischen Spiel Minimum muss eine Zahl durch wiederholtes Dividieren durch eine beliebiege Zahl bzw. Addieren und Subtrahieren von 1 auf die Zahl 2 zurückgeführt werden. Additions- und Subtraktionsschritte werden hierbei als Minuspunkte gewertet.

Alexandra und Emilia haben u.A. Spielstrategien entwickelt und untersucht sowie bewiesen, welche Zahlen ohne Minuspunkte zum Ziel führen. (1. Preis)

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YoursCraft - Simulation und Darstellung einer Würfel-Welt

Robin Richtsfeld (10c)

Betreuungslehrer: Dr. Holzer Wolfgang

Fachbereich Mathematik/Informatik Kategorie Jugend Forscht

In meinem Projekt geht es darum, eine 3-dimensionale Welt zu simulieren, in welcher sich ein Spieler frei bewegen und die er nach Belieben verändern kann. Diese Welt besteht aus Blöcken, die in einem regelmäßigen Würfel-Gitter angeordnet werden und die beliebig auf- und wieder abgebaut werden können. Bei der Bewegung des Spielers werden Gravitation, sowie Kollisionen zwischen Spieler und Blöcken berücksichtigt, so dass ein realistischer Bewegungsablauf entsteht. Zum Bauen und Abbauen von Blöcken wird ermittelt, welcher Block (und welche seiner Seiten) in einem bestimmten Radius anvisiert wird. Welcher Block und welche Seite anvisiert wird, bestimme ich mit Hilfe von Methoden aus der analytischen Geometrie. Die Bedienung zum Aufbauen der Würfelwelt ist leicht zu verstehen und schnell gelernt. Daher kann mein Programm verwendet werden, Kinder zu unterstützen, ihr räumliches Vorstellungsvermögen zu trainieren. Ein weiteres Ziel meines Projektes war es, die Berechnung und Darstellung der Würfelwelt mit hoher Effizienz zu gestalten. Daher könnte mein Programm auch als Baustein für 3-dimensionale Spiele (z.B. ein 3-D-Tetris) oder zur Veranschaulichung allgemeiner räumlich-geometrischer Problemstellungen (z.B. 3-dimensionale Parkettierung) dienen. (1. Preis Regionalwettbewerb; 3. Preis Landeswettbewerb)

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Alarmanlage mit Hundegebell

Michael Bindereder Klasse (6c)

Betreuungslehrer: Angelika Dachsberger

Sparte Schüler experimentieren Fachbereich Technik

Michael hat eine kostengünstige Alarmanlage gebaut, die Einbrecher schon abschreckt, bevor sie sich an der Haustür zu schaffen machen. Kommt eine Person in den Erfassungsbereich des Bewegungsmelders, wird über einen MP 3-Player Hundegebell abgespielt. Befindet sich der Lautsprecher innerhalb eines Hauses, ist das Bellen nicht von einem echten Hund zu unterscheiden. Alternativ können auch andere Sounddateien mit Alarmtönen (Polizeisirene, Feueralarm) oder sogar Sprachnachrichten abgespielt werden. (2. Preis)

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Streuversuch 2.0: Analyse von Nagetier-Einstreumaterialien

Betreuungslehrer: Sabine Zillinger

Dachsberger  Christine (9b).  Daik Elisa (9b)

Christine und Elisa besitzen beide Nagetiere. Da viele verschiedene Einstreumaterialien angeboten werden, untersuchten sie, welches am besten für Nager geeignet ist. Sie testeten vier unterschiedliche Materialien zunächst auf ihre Saugfähigkeit. Anschließend führten sie Versuche mit einem Zwerghamster durch, um zu ermitteln, welche Einstreu Nager bevorzugen. In ihrer Versuchsanordnung konnte sich der Hamster jeweils zwischen zwei Materialien entscheiden. Als Ergebnis konnten sie feststellen, dass Baumwolle zwar bei der Beliebtheit weit vor den anderen lag, Sägespäne jedoch wesentlich saugfähiger sind. (2. Preis)

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Untersuchung radioaktiver Strahlung in Lebensmitteln

Betreuungslehrer: Matthias Nebl

Jan Knecht (10d),  Andreas Krämmer (10d) und Michael Wolf (10c)

Andreas, Jan und Michael haben im Physikunterricht der 9. Jahrgangsstufe erfahren, dass fast alles was uns Menschen umgibt radioaktive Isotope enthält. Dies hat das Interesse der drei daran erweckt inwiefern unsere Lebensmittel davon betroffen sind und ob Reaktorkatastrophen, wie sie in Fukushima und Tschernobyl stattgefunden haben, Auswirkungen auf unsere Lebensmittel haben. Mithilfe eines Gammaspektrographen und einer Nebelkammer führten die Jugendlichen Experimente an verschiedenen Lebensmitteln durch, interpretieren ihre Messergebnisse und schätzten die Bedeutung ihrer Schlussfolgerung für die Ernährung des Menschen ein.

Als Ergebnis konnten sie feststellen, dass selbst Waldpilze aus dem bayerischen Wald die Grenzwerte der EU für Lebensmittel nicht überschreiten und in angemessenen Mengen ohne weitere Bedenken vom Menschen verzerrt werden können. (2. Preis)

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Robot helps robot - zwei Roboter lösen gemeinsam ein Labyrinth

David Hatzmannsberger (9c); Fabian Habereder  (9d)

Betreuungslehrer: Markus Würdinger

Jufo - Fachbereich Informatik

David und Fabian entwarfen und programmierten in ihrer Arbeit einen Legoroboter, der den Ausgang aus einem beliebigen Labyrinth findet und hierbei mit Hilfe eines Stiftes den Boden so markiert, dass ein zweiter Roboter ohne Umwege entlang der gezeichneten Linie aus dem Labyrinth findet.

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Eine Blättersortiermaschine

Dominik Gentner (9a); Max Bruckmann (9a)

Betreuungslehrer: Markus Würdinger

JuFo - Fachbereich Informatik

Alphabetisches Sortieren von Blättern ist gerade in der Schule eine oft anfallende Arbeit. Mit Hilfe des von Dominik und Max entwickelten Legoroboters lässt sich diese lästige Aufgabe automatisieren. Anhand von Farbcodes, die die jeweiligen Namen repräsentieren, bringt die Maschine eine beliebige Anzahl an Blättern in die richtige Reihenfolge. Dabei waren nicht nur Programmierfähigkeiten gefragt, sondern auch viel handwerkliches und technisches Geschick.

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